Null-Prozent-Finanzierung: Wo ist der Hacken?

Auf den ersten Blick scheint die „Null-Prozent-Finanzierung“ eine gute Möglichkeit zu sein, einen Wunschartikel per Raten zu erwerben, ohne dass hierfür zusätzliche Kosten entstehen. Nachdem solche Finanzierungen heutzutage in sehr vielen Geschäften angeboten werden, fragt man sich, ob das wirklich eine richtige Wahl wäre, oder soll man doch zwischen „Null-Prozent-Finanzierung“ und einem klassischen Kredit entscheiden.

Eins ist sicher: Keiner wird eine Finanzierung zum eigenen Nachteil anbieten, insofern stecken oft in den kostenlosen Finanzierungen die Kosten im Preis drinnen. Beim Preisvergleich würde man merken, dass bei Konkurrenten, die keine Sonderfinanzierung anbieten, der Wunschartikel oft günstiger zu haben ist.

Nicht zu unterschätzen sind auch die Kosten, die bei manchen Anbietern im Kleingedrückten stehen – wie etwa diverse Versicherungen oder Kontoführungsgebühren. Auch die Vertragsbedingungen sind oft nicht ohne: Anders als bei den klassischen Krediten, können die Anbieter der Sonderfinanzierung beim Ausfallen der Zahlungen den Vertrag sofort kündigen, was neben den Verzugskosten auch die sofortige Rückzahlung des Restbetrages bedeuten könnte.